Mittwoch, 10. März 2010

Über die Situation des Karpfenteichs, auf die Spaziergänger aufmerksam machten, sind nicht nur wir erschrocken.

Foto Martin Magdziak
Kolja Bartsch von der SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick fragt die zuständigen Fachleute im Bezirksamt:
*Situation der Gewässer im Treptower Park unter besonderer Berücksichtigung des Karpfenteichs*

1) Wo liegen die Gründe für das derzeitige starke Fischsterben – insbesondere von Karpfen – im Karpfenteich im Treptower Park und was unternimmt das Bezirksamt dagegen?
2) Gibt es Probleme mit der Wasserqualität des Karpfenteiches und seiner Zuflüsse?
3) Kommt es im Herbst regelmäßig zu einem Laubeintrag an den Ufern des Karpfenteiches und wird dadurch die Wasserqualität negativ beeinflusst?
4) Leidet der Karpfenteich unter dem Problem der Verschlammung?
5) Wie sind die Sauerstoffverhältnisse im Karpfenteich?
6) Wann fand die letzte „Generalreinigung“ des Karpfenteiches statt?
7) Warum treten – unabhängig von der Jahreszeit – in den Gewässern und Zuflüssen innerhalb des Treptower Parks regelmäßig starke Fäulnisgase und Geruchsbelästigungen auf und was unternimmt das Bezirksamt dagegen?

Montag, 8. März 2010

Erschreckende Beobachtung am zugefrorenen Karpfenteich

Hallo,

ich habe Ihre Website bei der Recherche im Internet gefunden.
Bei unserem heutigen Spaziergang (Sonntag, 7. März) um den
Karpfenteich, neben dem Sowjetischen Ehrendenkmal, ist mir und meiner
Frau aufgefallen, dass die Karpfen teilweise verendet am Ufer liegen,
teilweise in der Wasser/Eis-Oberfläche in Ufernähe festgefroren sind.
Wärend der Teich noch vereist ist, ist der Zufluss richtung Spree im
Moment am tauen und stinkt unwahrscheinlich nach Fäulniss.
Alles deutet daraufhin, dass der Karpfenteich komplett durchgefohren
und alles Leben in ihm verendet ist.

Aus meiner Sicht ein Unding, das hätte verhindert werden können und
müssen.
Die verantwortlichen Stellen sollten zur Rechenschaft gezogen werden.
Wissen Sie, an wen man sich in diesem Fall wenden muss?
Evtl. könnten Sie über den Verein auch etwas machen?

Über eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar.
Werde die verendeten Tiere morgen früh fotografisch dokumentieren.

Dienstag, 1. September 2009

Gartendenkmal schützen: Nicht so einfach

Am Samstag, 29.August 2009, konnte jedermann an der öffentlichen SPD-Abteilungssitzung im Rosengarten im Treptower Park teilnehmen.
In der ersten Stunde diskutierte man u.a. um die Novellierung des § 6 im Grundgesetz. Das ist der Gleichstellungsparagraph. "Rassismus" raus, "sexuelle Orientierung" rein ....
Die zweite Stunde war dem Antrag der BVV-Fraktion "DIE LINKE" "Gartendenkmal schützen" gewidmet. Aber die Genossinnen und Genossen der SPD konnten sich nicht zu einem Vorschlag für die Qualifizierung des Textes durchringen. Der Antrag wurde vertagt.

Sonntag, 23. August 2009

Gefunden in einer Online-Schülerzeitung

Bitte auch im Dreck anleinen

Eine kleine Geschichte am Dienstag nach Pfingsten

Ich sitze gemütlich mit zwei Schulkameraden im Treptower Park. Hm, komisch, der Park ist ganz schön schmutzig und überall liegt Müll herum! Mein Blick schweift umher und ich suche die Mülleimer. Unter dem Riesenmüllberg erahne ich etwas. Nun gut, es war ja auch Pfingsten, Montag war frei, aber wir haben ja nun schon Dienstagnachmittag! Merkwürdig ist das schon, wo doch die Stadt gerade jetzt wieder voll mit Touristen ist. Gut, wir wissen ja alle: Die Stadt muss sparen.
Nach einer Weile wandert mein Blick wieder durch die Gegend. Oh, was sehe ich da, das Ordnungsamt und was passiert nun? Eine junge Mutter wird angehalten, weil der Hund, ein Dalmatiner, nicht angeleint war. O.K., Ordnung muss sein, aber den überfüllten Mülleimer und den schmutzigen Park, darum kümmert sich keiner.

Denise Bornschein,
FOS 71,
OSZ Körperpflege

Mittwoch, 19. August 2009

"Gartendenkmal schützen"

Klaus Verstrepen
"Gartendenkmal schützen"
Stellungnahme der "Freunde des Treptower Parks" und der Initiativen "Bürgerkommitee Plänterwald", unterstützt durch die "Kungerinitiative"


Am 18.05.2009 hat die Fraktion die Linke den Antrag VI/1110 zum Schutz des Gartendenkmal Treptower Park eingereicht.
Als Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes Treptow-Köpenick, als "Freunde des Treptower Parks" und des "Bürgerkomitees Plänterwald", unterstützen wir diesen Antrag weitestgehend.
Der Treptower Park ist als geschütztes Gartendenkmal im Sinne des Grünanlagengesetzes mehr als nur eine weitere Grünfläche innerhalb des Bezirkes Treptow-Köpenick und verlangt deshalb auch gesonderte Aufmerksamkeit.
Jährlich finden im Park die „Treptower Festtage“ mit bis zu 80 000 Besuchern statt. Während das ebenfalls jährlich stattfindende „Hafenfest“ weitestgehend den Randbereich des Hafens der Stern & Kreis Flotte nutzt, werden die „Treptower Festtage“ mitten im Park abgehalten.
Hierdurch kommt es jährlich zu großen Schäden am Park, von denen dieser sich nicht erholen kann. Beispielsweise sind im Bereich des Aufbaus der großen Bühne Veränderungen der Vegetation zu sehen, die eine Verdichtung des Bodens anzeigen. Bekannt ist auch, dass größere Fahrzeuge, als die zulässigen 7,5 t LKW den Park für die Auf- und Abbauarbeiten befahren, was insbesondere den Wegebelag im Park schädigt.
Ein weiters Ärgernis sind die große Mengen von Betrunken, die ab den Abendstunden durch den wenig beleuchteten und ungesicherten Park streunen. In den letzten Jahren wurden immer wieder Fälle von Vandalismus beobachtet. In diesem Jahr gab es ein bescheidenes ‚Sicherheitskonzept’ um wenigsten die Wohnanlagen und das Figurentheater im Park zu schützen. Insgesamt war die Sicherheitslage in diesem Jahr nicht so dramatisch, was der schlechten Wetterlage und den dadurch fehlenden Besuchern zu schulden ist. Wer die personelle Besetzung bei Ordnungsamt und Polizei kennt, weiß auch, dass ein so großes Areal nicht zufrieden stellend gesichert werden kann.
Wenn der Bezirk auch nicht Ausrichter der „Treptower Festtage“ ist, so ist er doch Initiator des Festes und steht in der besonderen Verantwortung für den Lärm, die Verschmutzung und den Beschädigungen die durch das Fest entstehen. Unverständlicherweise wird „viel“ Geld für die Pflege und den Erhalt des Gartendenkmals ausgegeben um dann den Park der Zerstörung dieser Bemühen zu übergeben. Letztendlich belastet dies die Bezirkskasse, von dem Imageverslust für den Bezirk Treptow-Köpenick durch die Niveaulosigkeit der „Festtage“ ganz zu schweigen. Somit schaden die „Festtage“ auch dem Tourismus im Bezirk, da sie keine positives ‚Aushängeschild’ für Treptow-Köpenick darstellen. Ganz zu Schweigen von den örtlichen Gewerbetreibenden und Kulturschaffenden, die sich wegen der Niveaulosigkeit, von den „Festtagen“ fernhalten.
Das Fest ist deshalb auch nicht kostenneutral, wie immer wieder vom Bezirk angegeben. Bei der Berechnung fehlen die Folgekosten für die Beseitigung der langfristigen Schäden, die der Bezirk alleine trägt.
Die Bürgerinitiative ‚Freunde des Treptower Parks’ glaubt, dass durch eine gemeinsame Anstrengung bezirklicher Seits zusammen mit den Bürgerinitiativen, Verbänden, Schulen und Vereinen ein verträglicheres und niveauvolleres Fest an anderer Stelle möglich ist. Auch die Bürgermeisterin Frau Schöttler steht allen Varianten gegenüber offen.
Da die Verträge mit dem derzeitigen Ausrichter der „Treptower Festtage“ in diesem Jahr auslaufen, sehen wir den richtigen Zeitpunkt für Veränderungen gekommen. Es ist auch nicht erklärlich, warum das Fest weiterhin im Park stattfindet, wenn im nächsten Jahr für viel Geld die Sanierung der Platanenalle beginnt. Die einzige Lösung kann nur die Verlegung der ‚Treptower Festtage’, raus aus dem Park, sein.

Berlin 18.08.2009

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