Heute beobachtete eine Besucherin im Treptower Park gegen Mittag eine eigentümliche Szene.
Eine dunkel gekleidete Person, augenscheinlich ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes, nutzte mutmaßlich die Büsche in Höhe des Revier 02 für seine Notdurft. Seine Kollegin stand auf dem Weg (der zwischen Uferweg und Straße entlang führt) in der Nähe und kicherte. Eine dritte Person fotografierte das.
Nun spekulieren wir:
- wollte das Ordnungsamt auf die fehlenden Toiletten in dem großen AREAL aufmerksam machen? (Wie schaffen das andere Bezirke?)
- wollten die Mitarbeiter des Amtes wenigstens für sich eine kostenlose Diensttoilette durchsetzen?
- gab es da was zu sehen, was die Beobachterin der Szene nicht sah?
- wurde die Szene für die Medien gestellt?
- war das Ganze nur ein Jux?
FAKTum:
Was soll man als Parkbesucher tun, wenn man sich zu einem Picknick - ja es geht auch ohne Grillen - verabredet hat und dort einige Stunden verweilt?
Die Kuschelbüsche sind durch ausgetretene Ekelwege schon ganz durchsichtig geworden. Zuviel des Guten ätzt alles weg, das ist kein natürlicher Dünger mehr. Auch liegt da Papier (Klopapier, Papiertaschentücher). Brennesseln und Holunder sollen es schaffen, auf so "kultiviertem" Boden zu wachsen.
Montag, 17. August 2009
Mittwoch, 12. August 2009
Treptow in Flammen, ein Fest mit langer Tradition
Gibt es ein Umdenken im Bezirksamt?
Heute haben wir wieder die Sprechstunde der Bürgermeisterin genutzt, um über einige Probleme des Treptower Parks zu sprechen.
Hauptpetentin war die Chefin von "Hugo der Reisende".
Ihre Themen deckten sich mit denen der "Freunde des Treptower Parks" in vielen Punkten, für die ich der Sprechstunde beiwohnte.
Die erste Frage: "Treptower Festtage" beantwortete Frau Schöttler etwa so: Das Thema wurde im Ausschuss KuWiT (Kutur/Wirtschaft/Tourismus) bereits dikutiert. Es zeichne sich im Ausschuss eine breite Mehrheit ab, das Fest nicht total wegfallen zu lassen, sonden um das Rathaus Treptow herum neu auszuschreiben. Eine Agentur als Ausrichter werde gesucht. Das sei nicht einfach.
Es sei sogar schwer, einen Marktbetreiber zu finden. Die bisher tätige Agentur Wohlthat GmbH habe viel für die Kultur des Bezirkes erwirtschaftet, selber aber keinen nennenswerten Gewinn gemacht.
(P.S. das bezweifeln die Chefin der Gaststätte und wir entschieden.)
Ein weitere Thema waren die sehr sehr fehlenden Toiletten im Park. Zur Zeit stellen nur Privatleute, "Hugo, der Reisende", "Stern und Kreis" und "Zenner" ihre Toiletten zur Verfügung. Die allermeiste Notdurft wird in den immer lichter werdenden Gebüschen hinterlassen.
Gewartete und behindertengerechte Toiletten baut die WALL GmbH. Als Gegenleistung aber will diese Firma Werbeflächen, von denen es inzwischen genug gibt und kein neuen mehr geben soll. Aber: von unsere Initiative konnte in diesem Zusammenhang auf die verschwundene WALL-Toilette am Frauentog hingewiesen werden. Sie war dem Treptower Park quasi schon versprochen. Sie wurde offenbar von WALL abgebaut, die Werbetafeln aber nicht. Also hat der Bezirk diese Toilette "gut". Frau Schöttler lässt dies prüfen.
Es gab noch weitere Vorschläge. Sie betreffen das Radfahren, weitere Fahrradständer und die tägliche Ansammlung von aggressiven und viel Müll hinterlassenden Jugendlichen(Punks, Gothiks, Emos ?).
Auch hier will die Bürgermeisterin handeln.
Insgesamt - ein Erfolg.
Dass man trotzdem misstrauisch ist, darf nicht verwundern.
Heute haben wir wieder die Sprechstunde der Bürgermeisterin genutzt, um über einige Probleme des Treptower Parks zu sprechen.
Hauptpetentin war die Chefin von "Hugo der Reisende".
Ihre Themen deckten sich mit denen der "Freunde des Treptower Parks" in vielen Punkten, für die ich der Sprechstunde beiwohnte.
Die erste Frage: "Treptower Festtage" beantwortete Frau Schöttler etwa so: Das Thema wurde im Ausschuss KuWiT (Kutur/Wirtschaft/Tourismus) bereits dikutiert. Es zeichne sich im Ausschuss eine breite Mehrheit ab, das Fest nicht total wegfallen zu lassen, sonden um das Rathaus Treptow herum neu auszuschreiben. Eine Agentur als Ausrichter werde gesucht. Das sei nicht einfach.
Es sei sogar schwer, einen Marktbetreiber zu finden. Die bisher tätige Agentur Wohlthat GmbH habe viel für die Kultur des Bezirkes erwirtschaftet, selber aber keinen nennenswerten Gewinn gemacht.
(P.S. das bezweifeln die Chefin der Gaststätte und wir entschieden.)
Ein weitere Thema waren die sehr sehr fehlenden Toiletten im Park. Zur Zeit stellen nur Privatleute, "Hugo, der Reisende", "Stern und Kreis" und "Zenner" ihre Toiletten zur Verfügung. Die allermeiste Notdurft wird in den immer lichter werdenden Gebüschen hinterlassen.
Gewartete und behindertengerechte Toiletten baut die WALL GmbH. Als Gegenleistung aber will diese Firma Werbeflächen, von denen es inzwischen genug gibt und kein neuen mehr geben soll. Aber: von unsere Initiative konnte in diesem Zusammenhang auf die verschwundene WALL-Toilette am Frauentog hingewiesen werden. Sie war dem Treptower Park quasi schon versprochen. Sie wurde offenbar von WALL abgebaut, die Werbetafeln aber nicht. Also hat der Bezirk diese Toilette "gut". Frau Schöttler lässt dies prüfen.
Es gab noch weitere Vorschläge. Sie betreffen das Radfahren, weitere Fahrradständer und die tägliche Ansammlung von aggressiven und viel Müll hinterlassenden Jugendlichen(Punks, Gothiks, Emos ?).
Auch hier will die Bürgermeisterin handeln.
Insgesamt - ein Erfolg.
Dass man trotzdem misstrauisch ist, darf nicht verwundern.
Freitag, 7. August 2009
Große Wiese gemäht - oh Schreck?
Gestern habe ich so sehr geschwärmt davon, wie romantisch die Große Wiese aussieht,wenn sie den ganzen Sommer über nicht gemäht wird.
Am Abend war sie es dann doch, wenn auch nur zur Hälfte! Jetzt sieht es erst recht lustig aus, wie ein Pudel: die Ränder kurz, ein Ende kurz, auf dem anderen noch eine hohe Mähne ;-)
Deshalb sieht man wieder den zerstörten Boden dort, wo die Imbißbuden standen. Da wächst kein Gras mehr... wahrlich ein toller Erfolg der Veranstaltung im Sommer 2006.
Prompt waren auch die Fußballspieler wieder da.
Flaschen sah ich nicht und es war mal wieder eine schöne, romantische Stimmung: aber auch erst ca. 19:30 Uhr.
Am Abend war sie es dann doch, wenn auch nur zur Hälfte! Jetzt sieht es erst recht lustig aus, wie ein Pudel: die Ränder kurz, ein Ende kurz, auf dem anderen noch eine hohe Mähne ;-)
Deshalb sieht man wieder den zerstörten Boden dort, wo die Imbißbuden standen. Da wächst kein Gras mehr... wahrlich ein toller Erfolg der Veranstaltung im Sommer 2006.
Prompt waren auch die Fußballspieler wieder da.
Flaschen sah ich nicht und es war mal wieder eine schöne, romantische Stimmung: aber auch erst ca. 19:30 Uhr.
Mittwoch, 5. August 2009
Große Wiese gemäht - ungemäht?
Wie schön sieht doch die Große Wiese aus, wenn sie den halben Sommer lang nicht gemäht wurde. Ein kleines Meer aus wogendendem Gras, wenn der Wind darüber streicht und die Ähren sich wie Wellen wiegen...
Auch sieht man im hohen Gras die Narben vom Sommer 2006 nicht mehr.
Lustig sind die Sonnenbadenden, von denen man nur die Köpfe sieht, wenn sie sie übers hohe Gras recken, um Umschau zu halten. Oder die kleinen Hunde, die hochhopsen aus dem selben Grund.
Im Sonnenauf- und Untergang leuchtet die Wiese golden.
Zwar ist das Laufen erschwert, aber glatten Beton und Asphalt für die einfache Fortbewegung gibt es ja wahrlich genug in der Stadt.
So entsteht aus finanzieller Schwäche (des Grünflächenamtes) sogar etwas Schönes.
Auch sieht man im hohen Gras die Narben vom Sommer 2006 nicht mehr.
Lustig sind die Sonnenbadenden, von denen man nur die Köpfe sieht, wenn sie sie übers hohe Gras recken, um Umschau zu halten. Oder die kleinen Hunde, die hochhopsen aus dem selben Grund.
Im Sonnenauf- und Untergang leuchtet die Wiese golden.
Zwar ist das Laufen erschwert, aber glatten Beton und Asphalt für die einfache Fortbewegung gibt es ja wahrlich genug in der Stadt.
So entsteht aus finanzieller Schwäche (des Grünflächenamtes) sogar etwas Schönes.
Donnerstag, 16. Juli 2009
Schlecht recherchiert !
Radpartie durch Treptow entlang der Spree durch die Wuhlheide bis Köpenick.
Eigentlich eine schöne Sache. Aber ...
Der Radweg R1 führt die Puschkinallee bis zur Bulgarischen Straße.
Im Treptower Park ist das Radfahren eine Ordnungswidrigkeit.
Kaum einer weiß das.
Es gibt immer wieder Ärger zwischen Spaziergängern
und den oft rücksichtslosen wilden Radfahrern.
Nun publiziert das RBB auch noch Ordnungswidrigkeiten und Verstöße
gegen Grünanlagengesetz und Straßenverkehrsordnung. Im Film fahren die Teilnehmer auf den Bürgersteigen - in der neuen Serie der RBB-Abendschau ab dem 14.07.2009.
Video vom 14.7.09 ansehen:
http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.%21etc%21medialib%21rbb%21rbb%21abendschau%21abendschau_20090714_rad.html
Text aus der Webseite vom 14.7.09: Radpartie durch Berlin
In dieser Woche präsentieren wir Ihnen täglich einen neuen Vorschlag für eine Radtour durch die Stadt. Am Dienstag starten wir am U-Bahnhof Warschauer Platz. Vorbei an der Oberbaumcity über die Elsenbrücke führt der Weg zur Schiffsanlegestelle Treptower Park. Dann radelt man vorbei am Zenner bis zur Fähranlegestelle. Mit der Fähre geht es rüber zur Nalepastraße, über die Rummelsburger Landstraße zur Treskowallee bis zum Fez in der Wuhlheide.
Meinung:
Da nicht richtig recherchiert wurde und scheinbar auch die Redaktion nicht nachfragte, ist das nicht Ausdruck des Jedernmansrechtes (also auch der gehbinderten älteren Spaziergänger, die de jur im Recht sind) sondern Ausdruck der Spaßgesellschaft und der allgemeinen Regellosigkeit.
Radpartie durch Treptow entlang der Spree durch die Wuhlheide bis Köpenick.
Eigentlich eine schöne Sache. Aber ...
Der Radweg R1 führt die Puschkinallee bis zur Bulgarischen Straße.
Im Treptower Park ist das Radfahren eine Ordnungswidrigkeit.
Kaum einer weiß das.
Es gibt immer wieder Ärger zwischen Spaziergängern
und den oft rücksichtslosen wilden Radfahrern.
Nun publiziert das RBB auch noch Ordnungswidrigkeiten und Verstöße
gegen Grünanlagengesetz und Straßenverkehrsordnung. Im Film fahren die Teilnehmer auf den Bürgersteigen - in der neuen Serie der RBB-Abendschau ab dem 14.07.2009.
Video vom 14.7.09 ansehen:
http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.%21etc%21medialib%21rbb%21rbb%21abendschau%21abendschau_20090714_rad.html
Text aus der Webseite vom 14.7.09: Radpartie durch Berlin
In dieser Woche präsentieren wir Ihnen täglich einen neuen Vorschlag für eine Radtour durch die Stadt. Am Dienstag starten wir am U-Bahnhof Warschauer Platz. Vorbei an der Oberbaumcity über die Elsenbrücke führt der Weg zur Schiffsanlegestelle Treptower Park. Dann radelt man vorbei am Zenner bis zur Fähranlegestelle. Mit der Fähre geht es rüber zur Nalepastraße, über die Rummelsburger Landstraße zur Treskowallee bis zum Fez in der Wuhlheide.
Meinung:
Da nicht richtig recherchiert wurde und scheinbar auch die Redaktion nicht nachfragte, ist das nicht Ausdruck des Jedernmansrechtes (also auch der gehbinderten älteren Spaziergänger, die de jur im Recht sind) sondern Ausdruck der Spaßgesellschaft und der allgemeinen Regellosigkeit.
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